Samstag, 3. Januar 2015

Über mich - Ein neuer Text

Hey,
vielleicht haben es manche mitbekommen, vielleicht aber auch nicht.. Vor ein paar Tagen habe ich mal einen neuen aktuelleren und ausführlicheren Text für den Reiter "about" erstellt, den ich euch auch hier im Blog nicht vorenthalten möchte. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :)








Mit 8 Jahren fing alles an. Denn zu meinem Geburtstag bekam ich eine digitale Kompaktkamera geschenkt. Ich hatte mir diese gewünscht, weil damals auch meine älteren Geschwister eine hatten. Irgendwie fand ich das interessant. Warum das so war, konnte und kann ich konkret nicht sagen. Als ich sie dann hatte, schoss ich die ersten Fotos. Ja, das Wort "knipsen" traf es zu dieser Zeit ganz gut. Unspektakuläre Fotos. Zunächst sollten es Erinnerungen sein. Mit der Zeit suchte ich mir aber immer mehr andere Motive. Kleine Spaziergänge durch Meerbusch, dem Ort, in dem ich lebe, gaben mir neue Fotomotive, die mir zu einem großen Spaß und immer mehr Kreativität beim Fotografieren verhalfen. So fotografierte ich oft alte Baudenkmäler und die "Sehenswürdigkeiten" der Stadt. Die Architekturfotografie sollte den Anfang meiner "fotografischen Laufbahn" werden. Das planlose „Knipsen“ wurde langsam zum – ich nenne es mal – „bewussten Knipsen“. So ging es in die verschiedensten Städte meiner Region nur noch mit Kamera. Ich hatte einfach nur Spaß daran, meiner Kreativität in Städten freien Lauf zu lassen. Meine bevorzugten Motive waren alte Bauten. Das konnten Schlösser sein. Das konnten Kirchen sein. Dass konnte jedes schöne Haus sein. Hauptsache war: Meine Motive waren immer, ich sage mal, von historischer Bedeutung. Das hieß bei mir nicht irgendein Haus aus dem 19. Jahrhundert, dass man in jeder zweiten Straße einer Stadt entdeckt. Das waren Bauten, die vor allem aus der Zeit des Mittelalters stammten. Ich fand das damals interessant. Ja, mich interessiert es auch noch heute. Nun war ich also mittlerweile 10 Jahre. Und wie es eigentlich bei jeder Entwicklung ist, werden auch meine Ansprüche höher. Ich hatte mit meiner Kompaktkamera viel experimentiert und ich konnte guten Gewissens sagen, ich habe alles aus ihr herausgeholt, was an Qualität ging. Nun wollte ich aber bessere Bildqualität und wollte mich ernsthafter mit der Fotografie beschäftigen. Eine Spiegelreflexkamera galt als professionell. Ich wollte so etwas auch haben. Wenn ich mich recht erinnere, war einer meiner wenigen Gedanken für den Wunsch nach einer Spiegelreflexkamera, mit solch einer Kamera viel bessere Fotos machen zu können. Wie gewünscht, bekam ich eine Spiegelreflexkamera. Eine Canon EOS 550D, um genau zu sein.
 Mit ihr arbeite ich bis heute und hoffentlich noch lange darüber hinaus. Nun hatte ich sie. Doch genauso wie mit meiner alten Kamera, bestand meiner Durchführung  der Fotografie immer noch aus „bewusstem Knipsen“. Ich wusste zwar was ich aus welchem Blickwinkel fotografieren wollte, hatte jedoch keinen Plan, welche Einstellungen mir eigentlich da im Bildschirm dieser Kamera angezeigt wurden. Blende und Verschlusszeit waren mir damals noch kein Begriff. Lediglich die ISO, die ich als einzigen Parameter in meiner alten Kamera einstellen



Dieses Bild entstand am ersten Tag, nachdem ich die Spiegelreflexkamera
bekommen habe und ist damit eines meiner ersten Bilder damit. Es
sollten in den nächsten Jahren noch weitere 50.000 Fotos folgen.
konnte, war mir einigermaßen bekannt, was aber nicht heißt, dass ich wusste was die ISO im Detail bedeutete. Nach ein paar Monaten wollte ich es dann genauer wissen. Wie entsteht eigentlich so ein Foto? Darüber hatte ich mir vorher nicht im Geringsten Gedanken gemacht. Ich studierte das Kamera-Handbuch immer wieder sehr genau und probierte viel aus. Zu dieser Zeit ging ich auf die 11 Jahre zu. Mit dem Internet hatte ich mich damals noch nicht befasst. Mit viel Ausprobieren und viel Auseinandersetzung mit dem Kamera-Handbuch näherte ich mich langsam aber sicher dem Verständnis der einzelnen Parameter, die für die Entstehung eines Fotos verantwortlich waren.  Was dieses Thema anbelangt, war ich sehr langsam im Verstehen. 2012 fing mein Konsum von Fotozeitschriften an, die mir dann entgültig die Sicherheit im Grundlagenbereich der Fotografie gaben. Das Fotografieren von alter Architektur in den unterschiedlichsten Städten war übrigens immer noch mein fotografischer Hauptbereich. Fotozeitschriften gaben mir nicht nur Sicherheit in den Grundlagen der Fotografie, sondern gaben mir auch eine Menge Inspiration für andere Bereiche der Fotografie. Doch die Architekturfotografie, jetzt bevorzugt in Sakralbauten sollte zunächst immer noch mein Hauptbereich sein. Mitte 2012 bekam ich dann zur Konfirmation ein Laptop geschenkt. Von nun konnte ich meine eigenen Bilder auf meinem eigenen Computer verwalten und bearbeiten, was ich vorher in der Form noch nicht konnte. Angefangen, meine  JPEG-Dateien zu bearbeiten, habe ich mit der Software Photo Scape. Jetzt hatte ich definitiv alle Freiheiten in der Fotografie und erweiterte zunehmend  meine fotografischen Interessen. Naturfotos sollten mein Portfolio erweitern. Ich hatte mir inzwischen bereits ein Teleobjektiv zugelegt. Das lange ersparte Makroobjektiv sollte ein Jahr später, Mitte 2012, folgen. Und jetzt wurde Fotografie „mein Leben“. Im Internet konnte ich mich immer wieder vor allem durch den Konsum von YouTube-Videos über die Fotografie fortbilden. Stetige Erweiterungen meines Foto-Equipments folgten. 2013 nahm alles weiterhin seinen Lauf, ich eignete mir Fotografie-Wissen in großen Mengen an und besuchte viele weitere Städte hauptsächlich im nationalen Raum, um dort Fotos zu machen. Im Gegensatz zum „bewussten Knipsen“ waren dies jetzt viel durchdachtere, und durch das jetzige Bewusstsein über die nötigen Parameter auch viel kreativere Fotos, die auf den kleinen Reisen entstanden. 2013 startete ich dann, mich sehr ernsthaft mit der Makrofotografie zu beschäftigen. Dazu ging ich meistens nicht weit raus. Schon allein im Garten fand ich spannende Motive, die man auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt. Jetzt machte Fotografie richtig Spaß. Jetzt wollte ich dieses Hobby nie mehr missen.
Und jetzt sind wir auch im Jahre 2014 angelangt. In meiner fotografischen Laufbahn das definitiv  spannendste Jahr. Zur Architektur-und Makrofotografie am nun auch immer mehr die Landschaftsfotografie, und die schon in 2013 gestartete Lost-Place-Fotografie hinzu, und auch die Streetfotografie war ein wichtiger Bestandteil meines Hobbies in 2014. Im August durfte ich meine erste Fotoausstellung im Gemeindesaal der evangelischen Kirche in Meerbusch-Osterath eröffnen. Die Ausstellung mit einer Auswahl meiner Naturfotos war ein Erfolg.
Neben der Fotografie begann ich etwa 2010 damit, mich mit dem Zeichnen zu beschäftigen. Meine ersten Zeichnungen waren nicht gut, was auch nicht verwunderlich ist. Doch ich entwickelte mich relativ schnell im Zeichnen. Ich hoffe ich darf das mal so sagen. Zumindest, wenn man die schnelle Entwicklung des Zeichnens mit der der Fotografie vergleicht. Bevorzugtes Motiv war auch hier, wie könnte es anders sein, interessante alte Architektur. Ich zeichnete anfangs sehr viel, doch immer wieder war das Fotografieren für mich spannender. Doch schon bald waren meine Zeichnungen in der evangelischen Kirche in Meerbusch-Osterath und später auch in der Fünte in Mülheim zu sehen. Ich zeichnete immer wieder. Obwohl ich wie schon eben erwähnt nicht sehr oft zeichnete, konnte ich bei mir selbst immer den Fortschritt in der Entwicklung des Zeichnens relativ gut beobachten. Denn bei wirklich jeder Zeichnung hatte ich das Gefühl eine bessere als die Vorherige fertiggestellt zu haben. So war ich auch für jede weitere Zeichnung sehr motiviert und hatte und habe bis heute sehr viel Spaß.
Im Oktober 2012 startete ich auch meinen eigenen Fotografie-YouTube Channel „photodigitaltv“. Ich wollte das Wissen, das ich bereits auf YouTube erlernen durfte auch selbst weitergeben. Der Kanal entwickelte sich sehr langsam, da ich auch sehr selten Videos machte. Fotografie und Zeichnung waren und sind meine Hauptbeschäftigung. Bei den ersten Videos handelte es sich eher um nicht qualitativ hochwertige Reviews oder Unboxings, später gab ich dann ernsthaft Tipps zum Fotografieren mit einer DSLR. Bis heute produziere ich Videos rund um die Fotografie. Mittlerweile mit der Assistenz meines Freundes Tom Thum, der vor allem hinter der Kamera steht und auf dem Kanal Bildbearbeitungs-Tipps gibt. Alleine könnte ich dies wahrscheinlich für einigermaßen qualitative Videos nicht durchführen.

Mal gucken wohin mein Weg noch führen wird. Momentan macht mir nahezu jeder Bereich in der Fotografie sehr viel Spaß. Der nächste Schritt wird zumindest voraussichtlich 2015 die Portraitfotografie sein, mit der ich mich momentan anfange zu beschäftigen. Auch die Landschaftsfotografie soll weiter ausgebaut werden. Vielleicht wird dieser  Text auch nächstes Jahr weiter fortgesetzt. Mein Weg ist auf jeden Fall noch nicht zu Ende.

Also, jetzt wisst ihr auch ein bisschen mehr über mich. Ich wünsche euch noch viel Spaß mit meinen Bildern.

Bis zum nächsten Mal

Andreas

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