Sonntag, 22. März 2015

Ein regnerischer Abend am Hauptbahnhof


Ein regnerischer Samstagabend am Vorplatz des Düsseldorfer Hauptbahnhofes. Wartende Menschen und Menschen, die durch den Regen rennen, um den Zug zu bekommen. Große Pfützen, die coole Spiegelungen geben und beschlagene Fensterscheiben von Straßenbahnen oder Bussen. Die perfekten Fotomotive für Streetfotografie.

// A rainy day at the train station in Düsseldorf City


Nachdem ich gestern zusammen mit Tom Thum versucht hatte, ein bestimmtes Foto-Projekt durchzuführen, dessen Bildergebnisse jedoch etwas anders aussahen, entschieden wir spontan, nach Düsseldorf zu fahren, um Streetfotografie in nächtlicher Atmosphäre zu machen. Als Location entschieden wir uns für den Hauptbahnhof, weil man dort vermutlich die meisten Menschen vorfand. Als wir am Hauptbahnhof ankamen, regnete es. Perfektes Wetter also zum Fotografieren. Ja, richtig gehört, perfekt. Außenstehende würden mich jetzt vielleicht für verrückt erklären, doch ich denke, Straßenfotografen wissen, was ich meine. Denn es gibt nicht cooleres, als bei strömenden Regen die Stadt und Menschen zu fotografieren. Es ist mindestens doppelt so spannend, wie wenn man mittags bei Sonnenschein fotografieren würde. Mir gefielen dieses Mal vor allem , die Strukturen der Regentropfen an Fensterscheiben der Straßenbahnen oder Spiegelungen in Pfützen.



Soviel möchte ich gar nicht mehr zu den Bildern erzählen. Ich denke, sie sprechen für sich, man kann zu vielen seinen eigenen Teil denken und ich denke, dass viele Leute mit dieser Art von Fotografie eher wenig anfangen können. Doch das ist bei der Straßenfotografie normal. Die einen feiern’s, die anderen finden’s scheiße. Ist einfach so. Das merkt man schon während des Fotografierens, wenn die einen sich für das, was man macht sehr interessieren, und die anderen einfach unqualifizierte Kommentare abgeben. Aber immer dann, wenn ich in der Stadt solche Fotos mache, finde ich es sehr spannend. Generell die Tatsache, dass sich auf einem Punkt massenhaft völlig unterschiedliche Menschen befinden, gibt mit immer wieder neue coole Möglichkeiten, Fotos zu machen. Und dieses Gesamtpaket, inklusive den unterschiedlichen Reaktionen auf das, was man da gerade macht, find ich sehr spannend und öfters auch lustig.

Die Bilder von gestern sind zum Großteil etwas abstrakter und ich würde auch nicht sagen, dass sie technisch perfekt sind. Aber ich mag sie persönlich sehr und ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterführen.


















Alle Rechte der hier gezeigten Bilder liegen bei Andreas Blauth. Für die Verwendung der Bilder ist meine Erlaubnis erforderlich, die unter "Kontakt" erfragt werden kann.

Donnerstag, 19. März 2015

Landschaftsfotografien aus dem Düsseltal.

Noch immer ist es sehr kalt, doch es ist wieder mal die Zeit gekommen, Landschaftsfotos zu machen. Dafür bin ich vergangenen Sonntag vormittags ins Neandertal gefahren, um dort vor allem die Düssel zu fotografieren. Nachdem wir einige Zeit über die Hügel im Neandertal gelaufen waren, gelangten wir an die Düssel, die zwar als Fluss gilt, jedoch wirkt wie ein breiterer Bach. Als wir sie sahen, waren wir direkt auch an einem guten Spot zum Fotografieren. In der Mitte der Düssel fanden wir eine Anhäufung von Steinen, zu der wir unbedingt wollten, weil es sehr schwierig war, am Ufer gute Fotos zu machen. Der Tag, an dem wir dort waren gehörte jedoch nicht zu den wenigen ersten schönen, warmen Tagen, die wir 2015 schon erleben durften, sondern es war sehr kalt. Um in die Mitte der Düssel zu kommen, mussten wir durch das Wasser. Wir entschieden uns dafür, dies zu machen, auch wenn wir wussten, dass selbst wasserdichte Schuhe nichts brachten, da das Wasser dafür zu tief war. So gingen wir also letztendlich auch Barfuß bei den unangenehmen Temperaturen durchs Wasser. Angekommen auf der "Insel", starteten wir damit, die für etwa eine Stunde die Düssel zu fotografieren. Ich machte hauptsächlich Langzeitbelichtungen mit einem Neutraldichtefilter, um einen verwischten, dynamischen Look des Wassers ins Bild zu bekommen. Es hat, obwohl es schlechte Bedingungen waren, sehr viel Spaß gemacht und ich werde in Zukunft denke ich mehr Bilder solcher Art machen.

Das sind meine Ergebnisse.






















































































Alle Rechte der hier gezeigten Bilder liegen bei Andreas Blauth. Für die Verwendung der Bilder ist meine Erlaubnis erforderlich, die unter "Kontakt" erfragt werden kann.

Mittwoch, 4. März 2015

Im Hauptbahnhof

Vor ein paar Tagen war ich im Duisburger Hauptbahnhof und habe dort fotografiert. Viel zu sagen gibt es zu diesen Bildern dieses Mal eigentlich nicht. Ich habe dieses Mal oft auf Spiegelungen geachtet und diese fotografiert, so zum Beispiel die Spiegelung im Fahrplan-Fenster, die die Umgebung des Bahnhofs zeigt oder auch verzerrte Spiegelung in Zugscheiben. Oft habe ich auch auf Symmetrie geachtet, wie beispielsweise beim ersten Foto. Bei dem Foto einer Rolltreppe, welches ich im Nachhinein um 90 Grad gedreht habe, kommt man nicht direkt darauf, was das Bild genau zeigt. Aber ich will nicht zu viel vorsagen, am besten ist es, wenn ihr euch die Bilder einfach selbst anschaut.





 
  








Alle Rechte der hier gezeigten Bilder liegen bei Andreas Blauth. Für die Verwendung der Bilder ist meine Erlaubnis erforderlich, die unter "Kontakt" erfragt werden kann.

Sonntag, 1. März 2015

Zu Besuch in Nordstadt

Nicht weit hinter dem Dortmunder Hauptbahnhof lande ich, man könnte sagen in einem anderen Land. Ein Land in Deutschland, wo unzählige Nationen aus der ganzen Welt zusammen auf einem Fleck versammelt sind. 
Vor etwa zwei Wochen habe ich dem Dortmunder Stadtteil Nordstadt mal für rund eine Stunde einen Besuch abgestattet. Nachdem ich im Herbst 2014 mit dem Duisburger Stadtteil Bruckhausen schon einen ähnlichen Ort besucht hatte, erwartete ich hier auch eine ähnliche Atmosphäre. Und das war auch der Fall. Allerdings ist Dortmunds Innenstadt im Norden deutlich größer, was ich im Nachhinein als sehr unübersichtlich und noch viel ungewohnter als in Bruckhausen empfand. Zusammen mit meinem Foto-Freund Jacob gehe ich durch die ersten Straßen und Gassen der Nordstadt und gucke mir zunächst ein bisschen die Ortschaft an. Doch es soll lange dauern, bis ich die Kamera auspacke und erste Fotos mache. Das geschieht auf einem Spielplatz, von dem aus man die Hinterhöfe der Häuser sehen kann. Und bald geht es weiter durch die Straßen, momentan auf der Suche nach dem Zentrum der Nordstadt. Doch der gesuchte Park stellt sich als wir ihn finden als nicht besonders interessant heraus. Wieder zurück komme ich an einem Kiosk vorbei, an dem ein kleiner Junge Süßigkeiten haben möchte. Doch selbst die Verkäuferin versteht den Jungen nicht. Als sie ihm Süßigkeiten gibt, rennt der Junge ohne bezahlt zu haben weg. Ob das so erlaubt war, konnte ich aus dem Gespräch nicht verstehen. 
Bald gelangen wir in eine Straße, auf der mit einem Mal sehr viel Menschen stehen. Es sind die unterschiedlichsten Menschen, die sich immer wieder mitten auf der Straße versammeln. Man könnte sagen, die Straße ist die "Shopping-Meile" der Nordstadt. Kiosks, ein 1-Euro-Laden, Imbiss-Buden, Mode-Läden, Obstläden, ein kleiner Laden mit beispielsweise Möbeln sowie anderem Kram und eine Menge Menschen. Erst hier fange ich richtig an, zu fotografieren. Mit "unterschiedliche Menschen" meine ich auch die unterschiedlichen Reaktionen darauf, dass zwei Hobbyfotografen den Ort besuchen. Einige wenige Menschen möchten fotografiert werden, andere lassen sich auf Anfrage unsererseits ablichten und wieder andere reagieren sehr kritisch. Einige werden sogar nahezu "panisch", kommen zu uns und sagen mit strengem Ton: "Nein Foto", obwohl wir sie gar nicht fotografiert, geschweige denn überhaupt zuvor gesehen haben. So viele unterschiedliche Menschen-Typen verschiedener Nationen auf einer Straße, das war schon sehr besonders. 
Aber insgesamt war mir der ganze Ort ein bisschen groß und unübersichtlich. Das es kein Urlaubsort ist, war mir natürlich klar, aber teilweise war die Atmosphäre schon sehr merkwürdig. Auch musste man verdammt aufpassen, dass keiner der Leute einem zu nahe kommt, denn Diebstahl ist hier jederzeit möglich. 

       Hier sehr ihr die Fotos, die ich in Dortmund-Nordstadt gemacht habe.


















Alle Rechte der hier gezeigten Bilder liegen bei Andreas Blauth. Für die Verwendung der Bilder ist meine Erlaubnis erforderlich, die per E-Mail erfragt werden kann.