Freitag, 11. Dezember 2015

Landschaftsfotos aus der belgischen Eifel

Fotografieren im Naturpark Hohes-Venn


Im späten Herbst dieses Jahres fuhr ich zusammen mit Jacob Voges in den Naturpark Hohes-Venn in der Eifel. Auf Französisch nennt sich dieser übrigens parc naturel hautes-fagnes. Unser Ziel war ein Wasserfall in dieser Landschaft. Doch auch schon beim Wandern dorthin mussten wir öfters stoppen, weil uns immer wieder interessante Motive in der Natur begegneten. Herbstliche farbige Blätter auf grüner Waldfläche und ein durch den Regen leicht nebeliges Wetter gaben uns nicht optimale, aber gute Vorraussetzungen für Fotos. Bei Ankunft des Wasserfalls fotografierten wir dort eine knappe Stunde, bevor es in Strömen zu regnen begann und die Kameralinse nur noch von Tropfen beschlagen wurde. Ich hätte gerne weiter fotografiert, aber das Wetter wollte nicht mehr mitspielen. So war es wieder Zeit zu gehen und ich denke, das sogar ein paar schöne Landschaftsfotos entstanden sind. Ein paar Fotos habe ich hier zusammengestellt. Wenn ihr Fragen zu den Fotos habt, könnt ihr mich gerne unten in den Kommentaren fragen. Auch besteht seit kurzem die Möglichkeit, meine Bilder als Poster zu bestellen. Dafür könnt ihr hier klicken. Viel Spaß mit den Bildern!

parc naturel hautes-fagnes Wald mit grünem Boden und orangenen Herbst-Blättern
Landschaft Hautes-Fagnes, Belgien I


parc-naturel hautes- fagnes Schöner Wasserfall mit Steinen und rotem Wasser Landschaftsfotografie  Andreas Blauth
Landschaft Hautes-Fagnes, Belgien II


Dunkles Bild mit Herbstblättern Andreas Blauth Landschaftsfotografie
Landschaft Hautes-Fagnes, Belgien III
Schöner Bach mit herbstlichen Bäumen in Natur - Landschaftsfotografie Andreas Blauth
Landschaft Hautes-Fagnes, Belgien IV


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Donnerstag, 3. Dezember 2015

5 einfache Tipps für schöne Portraits

Heute gibt ausnahmsweise mal ein Blogartikel für diejenigen unter euch, die möglicherweise selbst fotografieren. Ich gebe euch 5 grundlegende Tipps für gute Portrait-Fotos, die ohne großen Aufwand und teures Equipment möglich sind. 

Tipp 1: Zeit und Ort



Viele Menschen, die sich nicht mit dem Fotografieren beschäftigen, sagen oft "Heute scheint die Sonne, das ist ja tolles Foto-Wetter". Dagegen ist generell nichts zu sagen, wenn man dann jedoch am Mittag rausgehen will und schöne Fotos in der Sonne machen möchte, muss man feststellen, dass das harte Sonnenlicht keine schönen Portraitfotos bringt. Im Gegenteil: Ständig in der Sonne in die Kamera zu gucken, bringt nur blinzelnde Gesichter und zudem entstehen noch unregelmäßige Schatten im Gesicht. Deswegen empfehle ich persönlich, entweder mittags in den Schatten zu gehen, wo es ein sehr neutrales, softes Licht gibt. Oder ihr fotografiert einfach am späten Nachmittag und abends, wenn die Sonne tiefer steht und nicht mehr so stark ist und somit ein weicheres Licht abgibt. Zudem bekommt irgendwann abends das Licht einen goldenen oder orange-farbigen Ton, der dem Bild noch mal ein farblichen Kick geben kann. Vor allem, wenn ihr gegen die Sonne fotografiert. Wenn ihr mit Gegenlicht arbeitet, empfehle ich euch allerdings, einen Aufheller für das Gesicht zu verwenden, zum Beispiel einen Aufhellblitz oder einen Reflektor.


Portrait fotografieren - 5 Tipps -  Andreas Blauth Fotografie


Tipp 2: Die richtigen Kameraeinstellungen



Klar, es gibt keine pauschalen Einstellungen für Portraits, jedoch empfehle ich euch, manuell zu fotografieren. Wenn ihr eine gute Location gefunden habt, könnt ihr einfach eure Kamera einmal einstellen und danach könnt ihr ganz entspannt fotografieren und euch um die Gestaltung kümmern. Bei den Einstellungen ist eine offene Blende meistens sehr schön, auch wenn man darauf aufpassen sollte, das nicht Bereiche des Gesichtes aufgrund der geringen Tiefenschärfe ungewollt unscharf sind. Darüber hinaus solltet ihr darauf achten, dass die Verschlusszeit nicht zu lang ist, um mögliche Verwacklungen zu vermeiden. Für die Fortgeschrittenen ist das RAW-Format geeignet, mit dem ihr euer Bild im Nachhinein durch mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung besser optimieren könnt.

Portrait fotografieren - 5 Tipps -  Andreas Blauth Fotografie


Tipp 3: Der Fokus und die Bildkomposition



Es gibt wirklich wenige Genres der Fotografie, bei denen der Fokus wichtiger ist als bei der Portraitfotografie. Denn wenn hierbei nicht der Fokus richtig sitzt, sieht es oft direkt sehr komisch aus. Vor allem, wenn man Nahaufnahmen der jeweiligen Person macht und bei einer offenen Blende fotografiert. Beim Portraits fotografieren gilt: Der Fokus sollte immer auf den Augen sein. Denn wir Menschen gucken uns in die Augen und das gilt auch beim Betrachten von solchen Bildern. Wenn das Gesicht seitlich fotografiert wird, sollte das Auge scharf sein, dass näher zu der Kamera gerichtet ist. Falls der Autofokus nicht genau ist, blendet einfach ein bisschen ab, damit ihr einen größeren Flächenradius im Bild scharf habt.

Portrait fotografieren - 5 Tipps -  Andreas Blauth FotografieBei der Komposition solltet ihr darauf achten, dass euer Hauptmotiv in der 2/3 Regel angeordnet ist. Das bedeutet, ihr solltet es nicht in der Mitte eures Bildes positionieren, sondern eher am Rand. Dazu teilt ihr einfach euer Bild in zwei Drittellinien ein und setzt euer Motiv auf eine der Linien. Dabei muss das Model nicht immer in die Kamera schauen. Wenn die Person beispielsweise zur Seite guckt, müsst ihr aufpassen, dass sie nicht direkt zum Bildrand schaut, sondern dahin, wo ihr mehr Platz im Bild habt, damit man die Blickrichtung sehen kann.




Tipp 4: Die Pose des Models



Portrait fotografieren - 5 Tipps -  Andreas Blauth Fotografie
Ich gehe mal davon aus, dass ihr als Anfänger nicht direkt mit professionellen Models arbeitet, die sehr sicher in ihren Posen sind und wissen, was bei ihnen gut aussieht und was nicht. Wenn ihr Freunde oder Bekannte vor der Kamera habt, die wenig Erfahrung darin haben, empfehle ich, ihnen keine großen komplexen Posen vorzugeben. Denn hierbei gilt, lieber natürliche, einfache Haltungen, die bei jedem gut aussehen, als komplexe Haltungen, die den normalen Mensch nur vor der Kamera zum Affen machen. So empfehle ich euch, euer Model entweder sitzen zu lassen oder am Geländer die Hände auflegen zu lassen. Unsicher fühlen sich auf viele, wenn sie einfach herumstehen und nicht wissen was sie machen sollen. Da empfehle ich, die Person einfach an Wände oder Türen anlehnen zu lassen, was nochmal ein bisschen sicherer und natürlicher wirkt. Mit diesen einfachen Tricks erübrigen sich dann die typischen Fragen, wie zum Beispiel:" Wo sollen die Hände hin?".




Tipp 5: Erkennen, wann mit dem Fotoshooting Schluss sein sollte



Es wird oft gesagt, ein Shooting sollte nicht länger als 2 Stunden gehen. Ich glaube ich habe mich daran selbst noch nie gehalten. Viel mehr habe ich darauf geachtet, dass man zusammen Spaß hat. Wenn es drohte, nicht mehr der Fall zu sein, war entweder des Ende oder eine Pause nötig, die ich generell als Auflockerung sehr empfehle. 

Das war es vom heutigen Blog über die Portraitfotografie. Lasst gerne einen Kommentar da! 

Alles könnt ihr euch auch nochmal in diesem Video anschauen!




Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und viel Spaß beim Fotografieren.

Mein Name ist Andreas Blauth, ich bin 16 Jahre alt und ambitionierter Hobbyfotograf aus Düsseldorf. Ich entdecke immer wieder neue interessante Bereiche der Fotografie. Momentan beschäftige ich mich jedoch am meisten mit der Landschafts- und Menschenfotografie. Wenn du Fragen an mich hast, schreib mich gerne an: andreasblauth.mail@gmail.com

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