Sonntag, 30. März 2014

Junkerhaus Lemgo - Das mysteriöse Bauwerk

Das Junkerhaus in Lemgo ist ein zweistöckiges Fachwerkhaus und wurde von Karl Junker erbaut. 1891 baute fing Junker an sein Haus zu bauen - bis zu seinem Tode 1912. Die Besonderheit an dem Haus ist, das Junker das Haus vor allem innen durch seine Schnitzarbeiten verziert hat. Unzählbar viele Nägel sind in diesem Haus verbaut, alleine von einem Menschen - Karl Junker. Die Schnitzarbeiten sind hauptsächlich nur zur Verzierung da, sie sind das dominanteste Merkmal in diesem Haus. Ehebett, Kinderzimmer, Atelier. Alles ist drin. Was jedoch neben der besonderen und gewöhungsbedürftigen Architektur merkwürdig erscheint, dass Junker gar keine Familie hatte. Warum Junker ein Kinderzimmer und Ehebett im Haus gebaut hat, bleibt fraglich bzw. kann man daraus nur schließen, das Karl Junker das Haus nicht für sich gebaut haben kann. Bewohnbar ist das Haus generell sehr schwierig. Zum einen wegen den Schnitzarbeiten, die man im ganzen Haus vorfindet, zum Anderen aber auch wegen den verwendeten giftigen Farben. Das Haus und sein Erbauer wirft viele Fragen auf. Jedenfalls fragt sich jeder, wie man es in nur 20 Jahren schaffen kann, solch enorm viele Ornamente und merkwürdige Baukonstruktion zu errichten.
Heute ist das Haus als Museum zu besichtigen, und eignet sich perfekt zum Fotos machen, wie ich es vor einem knappen Monat gemacht habe. Hier die Fotos: