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Montag, 4. Januar 2016

Unterwegs in der Landschaft der Vogesen

Eine kleine Abenteuer-Wanderung durch die schöne Landschaft von Ostfrankreich


In diesem Blogartikel möchte ich euch von einem einzigartigen Erlebnis in 2015 erzählen. Mit meinem Freund Ben war ich im Juni 2015 im Elsaß, wo wir im Rahmen der Schule ein dreiwöchiges Praktikum absolvierten. An den Wochenenden hatten wir immer frei. Am ersten Samstag machten wir einen Ausflug in die schöne Stadt Strasbourg, die direkt an der deutschen Grenze liegt. Auch dort habe ich fotografiert, die Fotos werden bald folgen. Am zweiten Woche wollte ich in die Natur, um unter anderem dort schöne Landschaftsfotos zu machen. 

Die Landschaft der Vogesen


Geplant war eine Wanderung zum Hohneck in den Vogesen, die landschaftlich sehr dem Schwarzwald ähneln und ihm auch nur auf der anderen Rheinseite gegenüberliegen. Das Hohneck ist mit einer Höhe von rund 1400 Metern einer der höchsten Berge in den Vogesen. Über Umwege fanden wir den Weg zum Hohneck und fuhren mit dem Fahrrad durch eine wunderschöne Landschaft, bevor wir an einer schönen Location an einem Bach Halt machten. Ich packte die Kamera aus, stellte das Stativ in den Bachlauf und fing die Atmosphäre in einem Wald mitten in den Vogesen ein. Es war ein teils bewölktes und teils sonniges Wetter. So gab es ein recht diffuses Licht, obwohl ich am Mittag fotografierte. Einen Stein, der aus dem Wasser heraus guckte, nutzte ich bei der Gestaltung des Fotos. So entstand ein ein fast schon surrealer Vordergrund in diesem Landschaftsfoto.

Bachlauf Vogesen, Natur Landschaftsfotografie Andreas Blauth


Nach dem dem Fotografieren der Bachlandschaft sollte es weitergehen


Doch wir hatten, eingeschränkt durch einen sehr überschaubaren Fahrplan des Zuges nach Hause nicht viel Zeit und mussten weiter in Richtung Hohneck. Wir gelangten in einen matschigen Pfad und mussten von den Fahrrädern absteigen. Der Pfad wurde immer enger, führte aber zunächst in die richtige Richtung. Doch nach den darauffolgenden 30 Minuten, die von dem Trampeln durch Sträucher, die an den Beinen kratzten und juckten geprägt waren, kamen erste Zweifel auf. Lohnte es sich zurückzugehen? Nein, das konnte nicht die richtige Entscheidung sein. Aber jeder weitere Meter, der jetzt immer mehr in die falsche Richtung ging, ließ uns unsere Entscheidung, nicht zurück zu gehen, bereuen. Denn bald gelangten wir auf einen 50 cm dünnen weg, der ohne Zaun direkt am Abhang entlang führte. Ich glaube, es war der schönste Wanderweg, den ich bislang überquert hatte - wenn da nicht die Fahrräder gewesen wären, die wir drei Kilometer lang über einen Weg am Abhang tragen mussten. Meine Bein taten weh, und die Pedale des Fahrrads, das ich trug, stießen dauernd in mein Bein und führten zu Kratzern. 


Ausblick in Vogesen-Landschaft, Wald, Bäume, Berge, Hohneck Natur Landschaftsfotografie Andreas Blauth

Nicht ganz ungefährliche Abhänge und ein fantastischer Ausblick


Immerhin, die Landschaft und der Ausblick war atemberaubend. Ich glaube das schlimmste war, dass einfach kein Ende in Sicht war. Das GPS in meinem Handy war übrigens schon längst ausgefallen. Nach einer Stunde über wackelnde Stege und Brücken direkt an einem 10 Meter tiefen Abhang war die Zeit extrem vorangeschritten und wir konnten nicht mehr ganz oben auf den Berg. Aber immerhin - 1000 Meter hatten wir noch erreicht. Auf dieser Höhe fotografierte ich die restlichen 400 Meter, wo die Landschaft schon sehr alpin aussah. Ein Café-Besitzer erzählte uns von der Landschaft und der Tatsache, dass am hohen Eck viele Geisböcke grasen. Finden konnten wir allerdings keine.



Die Enttäuschung und der schnelle Rückweg durch die Berge 


Ich machte noch die Fotos, wir genossen den Ausblick und dann sollte es zurück gehen. Auf dem Rückweg fuhren wir mit dem Fahrrad runter. Und wir bemerkten den Punkt, an dem wir ein Hinweisschild zum Hohneck übersehen hatten. Ein bisschen verärgert war ich schon. Aber eines habe ich aus dieser abenteuerlichen Wanderung mitgenommen: Eine Wanderung braucht eine ausführlich Planung und nicht nur einen kurzen Blick in Google Maps, wo nur wenige Wanderwege eingezeichnet sind. 
Die Fahrradtour hinuter war dennoch sehr entspannt. Der Gegenwind erfrischte mich sehr und währenddessen eine wunderschöne Landschaft genießen zu können und nur bergab fahren zu können, das war schon schön. Diese Wanderung werde ich zumindest nicht so schnell vergessen. Es war eine halb misslungene Wanderung, die dennoch schön war und ein paar schöne Landschaftsfotografien brachte.

Landschaft, Hohneck, Berg, Alpen Vogesen in Frankreich  Landschaftsfotografie Andreas Blauth

Landschaftsfotografie Vogesen, Abenteuer-Wanderung Andreas Blauth



Ich hoffe, euch haben die Bilder und meine Geschichte dazu gefallen. Wenn das der Fall ist, lasst gerne einen netten Kommentar unter diesem Blogartikel!



Ein Bild aus Berlin:

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Samstag, 7. November 2015

AN DER OSTSEE

Fotografieren in der Dämmerung an der Ostsee




Diese Fotos entstanden vor einem Monat an einem Abend am Strand von Travemünde in der Lübecker Bucht. Die Sonne war schon untergegangen und ein leichtes Blau zog sich über die Wolken. Vorher wartete ich auf diesen Zeitpunkt der Dämmerung am Meer, da mein Akku nach einer ausgiebigen Tour an den Steilhängen der Ostsee nahezu leer war und ich die restliche Akkukapazität sinnvoll nutzen wollte. Vorher schien die Sonne zu stark. Es war ein komisches Gefühl, im Dunkeln alleine im Herbst außerhalb der Hauptsaison am Strand zu stehen und die Meer-Landschaft zu fotografieren, aber gleichzeitig war es auch sehr entspannt bis auf die Tatsache, dass ich meine aufgrund der Kälte und der Tatsache, keine Handschuhe dabei gehabt zu haben, kaum noch bewegen konnte. Hier sind ein paar Bildergebnisse von diesem Shooting an der Ostsee zu sehen.

Muscheln mit Strand und Meer in der Lübecker Bucht Landschaftsfotografie Andreas Blauth



Meerespflanzen mit Strand und Meer in der Lübecker Bucht Landschaftsfotografie Andreas Blauth

Muscheln mit Strand und Meer in der Lübecker Bucht Landschaftsfotografie Andreas Blauth




     



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Sonntag, 6. September 2015

Irische Ozean-Landschaft im County Kerry

Schönes Meer mit grünen Klippen und weitem Ausblick

Folgende Bilder sind in Killelan West an der Südküste Irlands entstanden, wo man eine wunderschöne Landschaft mit vielen steilen Klippen findet, während man nicht weit davon entfernt das Mähen von unzähligen Schafen hört. 

These pictures I've taken in the area of Killelan East at the southcoast of Ireland, where you can find awesome Landscape during hearing the sound of the sheeps.





Landschafts mit Ozean und Klippen und bewölktem Wetter auf der grünen Insel Irland

Schwarzweiß-Fotografie von Strand mit Meer in Irland, County Kerry






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© Andreas Blauth | 2015

Donnerstag, 26. Februar 2015

Waldfotografien der besonderen Art - Verläufe und Spiegelungen

Wenn man die folgenden Bilder sieht, sagt man sicherlich direkt, dass sie durch digitale Bildbearbeitung entstanden sind. Einfach zwei Ebenen und Schnittmaske mit Verlauf in Photoshop erstellt und fertig. Falsch. Diese Bilder haben lediglich die typische einfache RAW-Bearbeitung bekommen. Wie die Bilder wirklich entstanden, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Vor etwa zwei Wochen bin ich an einem trüben Tag morgens in einen nahegelegenen Wald gegangen und wollte die trübe, morgendliche, nebelige Stimmung mit meiner Kamera einfangen. Als ich in den Wald gelange, bin ich zunächst etwas enttäuscht. War der Nebel auf dem Weg in den Wald auf den Feldern noch sehr sichtbar, kam er im Wald kaum zum Vorschein. Ich fing jedoch trotzdem an, das beste aus dem nicht optimalen Bedingungen zu machen und fotografierte sobald ich im Wald war an ein paar interessanten Spots. Als ich weitergehe und die Kamera nebenher trage, finde ich noch einzelne orangene bunte Blätter, die ich fotografieren möchte. So stelle ich also mein Stativ auf, hole meine Kamera heraus und setze mein Lieblingsobjektiv, das Canon EF-S 60mm, heraus, um zu starten. Und dann kommt es wie so oft: Ich möchte meine Kamera richtig einstellen, sehe aber nur schwarz merke erst nach einer gefühlten Ewigkeit, dass ich noch meinen Objektivdeckel vorne befestigt habe. Und dann kommt das, was meine unteren Bilder letztendlich ausmachte. Ich nehme den Objektivdeckel ab sehe in meinem Kamera-Bildschirm eine Mischung aus den Bäumen im Wald und eine Spiegelung und denke mir nur so: Wie geil sieht das denn aus? Es war nur diese eine Moment, wo ich den Deckel abnehme, der mir die Idee gab, mit dem Objektivdeckel zu arbeiten - so bekloppt es klingt. Denn seine untere Fläche glänzt und spiegelt.
Jetzt suchte ich mir also den richtigen Bild ausschnitt und probierte verschiedene Perspektiven aus - und ich gestaltete für den gewissen Extrakick, also "das Salz in der Suppe" mit dem Objektivdeckel.
Nachträglich haben die Bilder von mir eine einfache RAW-Bearbeitung mit Kontrast-, Dynamik und Sättigungserhöhung bekommen. Darüber hinaus habe ich die Bilder auch oft um 90 oder 180 Grad gedreht, sodass einige der Bilder nochmal interessanter bzw. auch abstrakter wirken.
Ich denke schon, dass die Ergebnisse besonders sind und für sich sprechen. Ich denke, der ein oder andere wird die Bilder sicherlich als ein wenig kitschig empfinden, aber ich muss dieses Mal wirklich sagen, dass ich die Bilder sehr mag.  Jetzt bin ich natürlich gespannt auf eure Meinung zu den Bildern!















Alle Rechte der hier gezeigten Bilder liegen bei Andreas Blauth. Für die Verwendung der Bilder ist meine Erlaubnis erforderlich, die unter "Kontakt" erfragt werden kann.

Freitag, 23. Januar 2015

Hengsteysee - Landschaftsfotos

Am Neujahrstag war ich direkt mal wieder unterwegs und wollte schöne Landschaftsaufnahmen machen, aber es war an diesem Ort leider sehr schwierig, am Hengsteysee einen guten Ort dort zu finden, um ein paar schöne Landschaftsaufnahmen zu machen. Ich denke jedoch, das beste aus der eigentlich nicht so interessanten Location herausgeholt zu haben und bin gespannt, wie euch die Bildergebnisse gefallen.