Eine kleine Abenteuer-Wanderung durch die schöne Landschaft von Ostfrankreich
In diesem Blogartikel möchte ich euch von einem einzigartigen Erlebnis in 2015 erzählen. Mit meinem Freund Ben war ich im Juni 2015 im Elsaß, wo wir im Rahmen der Schule ein dreiwöchiges Praktikum absolvierten. An den Wochenenden hatten wir immer frei. Am ersten Samstag machten wir einen Ausflug in die schöne Stadt Strasbourg, die direkt an der deutschen Grenze liegt. Auch dort habe ich fotografiert, die Fotos werden bald folgen. Am zweiten Woche wollte ich in die Natur, um unter anderem dort schöne Landschaftsfotos zu machen.
Die Landschaft der Vogesen
Geplant war eine Wanderung zum Hohneck in den Vogesen, die landschaftlich sehr dem Schwarzwald ähneln und ihm auch nur auf der anderen Rheinseite gegenüberliegen. Das Hohneck ist mit einer Höhe von rund 1400 Metern einer der höchsten Berge in den Vogesen. Über Umwege fanden wir den Weg zum Hohneck und fuhren mit dem Fahrrad durch eine wunderschöne Landschaft, bevor wir an einer schönen Location an einem Bach Halt machten. Ich packte die Kamera aus, stellte das Stativ in den Bachlauf und fing die Atmosphäre in einem Wald mitten in den Vogesen ein. Es war ein teils bewölktes und teils sonniges Wetter. So gab es ein recht diffuses Licht, obwohl ich am Mittag fotografierte. Einen Stein, der aus dem Wasser heraus guckte, nutzte ich bei der Gestaltung des Fotos. So entstand ein ein fast schon surrealer Vordergrund in diesem Landschaftsfoto.
Nach dem dem Fotografieren der Bachlandschaft sollte es weitergehen
Nicht ganz ungefährliche Abhänge und ein fantastischer Ausblick
Immerhin, die Landschaft und der Ausblick war atemberaubend. Ich glaube das schlimmste war, dass einfach kein Ende in Sicht war. Das GPS in meinem Handy war übrigens schon längst ausgefallen. Nach einer Stunde über wackelnde Stege und Brücken direkt an einem 10 Meter tiefen Abhang war die Zeit extrem vorangeschritten und wir konnten nicht mehr ganz oben auf den Berg. Aber immerhin - 1000 Meter hatten wir noch erreicht. Auf dieser Höhe fotografierte ich die restlichen 400 Meter, wo die Landschaft schon sehr alpin aussah. Ein Café-Besitzer erzählte uns von der Landschaft und der Tatsache, dass am hohen Eck viele Geisböcke grasen. Finden konnten wir allerdings keine.
Die Enttäuschung und der schnelle Rückweg durch die Berge
Die Fahrradtour hinuter war dennoch sehr entspannt. Der Gegenwind erfrischte mich sehr und währenddessen eine wunderschöne Landschaft genießen zu können und nur bergab fahren zu können, das war schon schön. Diese Wanderung werde ich zumindest nicht so schnell vergessen. Es war eine halb misslungene Wanderung, die dennoch schön war und ein paar schöne Landschaftsfotografien brachte.
Ich hoffe, euch haben die Bilder und meine Geschichte dazu gefallen. Wenn das der Fall ist, lasst gerne einen netten Kommentar unter diesem Blogartikel!
Ein Bild aus Berlin:
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Toller Streifzug durch das was einen guten Fotograf ausmacht. Landschaft, Schwarz-weiß. Liebe und Blick zum Detail. Was viele nicht verstehen ist, das zum fotografieren mehr gehört als durch ein Handy zu knipsen. Ich halte mich ja auch nicht für einen Elektriker bloß weil ich das Licht anschalten kann
AntwortenLöschenDem kann ich mich nur anschließen. Zum bewussten Fotografieren gehört harte Arbeit, Leidenschaft und auch das Umgehen mit Misserfolgen. Danke für deinen Kommentar! :)
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