Ein regnerischer Samstagabend am Vorplatz des Düsseldorfer Hauptbahnhofes. Wartende Menschen und Menschen, die durch den Regen rennen, um den Zug zu bekommen. Große Pfützen, die coole Spiegelungen geben und beschlagene Fensterscheiben von Straßenbahnen oder Bussen. Die perfekten Fotomotive für Streetfotografie.
// A rainy day at the train station in Düsseldorf City
// A rainy day at the train station in Düsseldorf City
Nachdem ich gestern zusammen mit Tom Thum versucht hatte, ein bestimmtes Foto-Projekt durchzuführen, dessen Bildergebnisse jedoch etwas anders aussahen, entschieden wir spontan, nach Düsseldorf zu fahren, um Streetfotografie in nächtlicher Atmosphäre zu machen. Als Location entschieden wir uns für den Hauptbahnhof, weil man dort vermutlich die meisten Menschen vorfand. Als wir am Hauptbahnhof ankamen, regnete es. Perfektes Wetter also zum Fotografieren. Ja, richtig gehört, perfekt. Außenstehende würden mich jetzt vielleicht für verrückt erklären, doch ich denke, Straßenfotografen wissen, was ich meine. Denn es gibt nicht cooleres, als bei strömenden Regen die Stadt und Menschen zu fotografieren. Es ist mindestens doppelt so spannend, wie wenn man mittags bei Sonnenschein fotografieren würde. Mir gefielen dieses Mal vor allem , die Strukturen der Regentropfen an Fensterscheiben der Straßenbahnen oder Spiegelungen in Pfützen.
Soviel möchte ich gar nicht mehr zu den Bildern
erzählen. Ich denke, sie sprechen für sich, man kann zu vielen seinen eigenen
Teil denken und ich denke, dass viele Leute mit dieser Art von Fotografie eher
wenig anfangen können. Doch das ist bei der Straßenfotografie normal. Die einen
feiern’s, die anderen finden’s scheiße. Ist einfach so. Das merkt man schon während
des Fotografierens, wenn die einen sich für das, was man macht sehr
interessieren, und die anderen einfach unqualifizierte Kommentare abgeben. Aber
immer dann, wenn ich in der Stadt solche Fotos mache, finde ich es sehr
spannend. Generell die Tatsache, dass sich auf einem Punkt massenhaft völlig
unterschiedliche Menschen befinden, gibt mit immer wieder neue coole
Möglichkeiten, Fotos zu machen. Und dieses Gesamtpaket, inklusive den unterschiedlichen
Reaktionen auf das, was man da gerade macht, find ich sehr spannend und öfters
auch lustig.
Die Bilder von gestern sind zum Großteil etwas abstrakter
und ich würde auch nicht sagen, dass sie technisch perfekt sind. Aber ich mag
sie persönlich sehr und ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterführen.
Alle Rechte der hier gezeigten Bilder liegen bei Andreas Blauth. Für die Verwendung der Bilder ist meine Erlaubnis erforderlich, die unter "Kontakt" erfragt werden kann.
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